Der Erdkundeunterricht vermittelt die wichtigsten physio- und anthropogeographischen Prozesse unserer Erde (natürlich und menschlich bedingte Vorgänge, die die verschiedenen Lebensräume formten und noch immer beeinflussen), topographisches Überblickswissen und kartographische Grundkenntnisse.

Hierzu werden entweder komplette Räume – z.B. Kontinente, Länder, Städte, Landschaften,  Klima- / Landschaftszonen analysiert, oder aber überall auf der Erde anzutreffende  raumrelevante Prozesse wie z.B. Klimawandel, Gebirgsbildung, Talformung, Wüstenausbreitung, Erdbeben, Vulkanismus, menschlich verursachte Umweltzerstörung, Bevölkerungsentwicklung und Globalisierung behandelt.

Ziele

Der Erdkundeunterricht verknüpft auf vielfältige Weisen naturwissenschaftlich-ökologische Themen mit gesellschaftswissenschaftlich-ökonomischen Aspekten und leistet somit einen Beitrag zur ökologischen (umweltorientierten) und ökonomischen (wirtschaftsorientierten) Bildung.

Die Schülerinnen und Schüler lernen Konzepte zur nachhaltigen Entwicklung der Erde kennen und zu beurteilen. Ebenso erwerben sie Fähigkeiten, sich altersgemäß mit Herausforderungen, Chancen und Risiken globaler Abhängigkeiten zu beschäftigen, die Entstehung von Konflikten zu verstehen und Wege zu ihrer Minderung bzw. ihrem Abbau beurteilen zu können.

Wann wird Erdkunde erteilt?

Das Fach Erdkunde wird dreistündig in den Jahrgangsstufe 5, sowie jeweils zweistündig in den Klassenstufen 7, 8 und 10 unterrichtet. In der Oberstufe kann Erdkunde als dreistündiger Grundkurs oder als fünfstündiger Leistungskurs im Rahmen des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes gewählt werden.